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"Hochfest des Leibes und Blutes Christi"

"Hochfest des Leibes und Blutes Christi"
"Hochfest des Leibes und Blutes Christi"
© Bild: Christine Limmer In: Pfarrbriefservice.de

Fronleichnam ist das Hochfest des Leib und Blutes unseres Herrn Jesus Christus. Hier wird besonders unser Herr, Jesus Christus, in der Gestalt des gewandelten Brotes und Weines verehrt. Üblich ist es auch den „Leib Christi“ in einer Monstranz (kostbarem Zeigegerät) durch die Straßen der Ortschaften/Städte zu tragen. Dies ist ein Zeichen dafür: Gott ist in unserer Welt. Er ist dort, wo wir Menschen leben und er möchte, dass wir ihn mit unserem Leben zu den Menschen bringen.

Der Leib Christi: unsere Kraft, Stärkung für den Alltag, Hilfe im Glauben, Vorgeschmack des Himmels. Der Leib Christi: ermöglicht zu lieben, zu glauben, zu hoffen, zu leben in der Liebe, dem Glauben, der Hoffnung unseres Herrn Jesus Christus. Der Leib Christi: in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir (vgl. Apg 17, 28). Der Leib Christi: empfangt was Ihr seid, damit Ihr werdet, was ihr empfangt (nach Augustinus). Der Leib Christi: verzehrt und verehrt, geopfert und empfangen. Der Leib Christi. Ihn beten wir an.

Juliana von Lüttich (in ihrer Heimat Belgien Julienne de Cornillon genannt *1192 +1258) war eine belgische Anbetungsschwester (Augustinerchorfrau), deren Visionen dazu führten, dass später das Fronleichnamsfest eingeführt wurde. Hier eine Aussage von Papst Benedikt XVI über sie (Quelle: www.heiligenlexikon.de): „Papst Benedikt XVI. beschrieb Julianas Visionen folgendermaßen:
In ihnen zeigte sich der Mond in seinem vollen Glanz, von einem dunklen Streifen durchquert. Der Herr gab ihr die Bedeutung dieser Erscheinung zu verstehen. Der Mond symbolisierte das Leben der Kirche auf der Erde, die trübe Linie dagegen das Fehlen eines liturgischen Festes, für dessen Einführung Juliana sich tatkräftig einsetzen sollte: ein Fest, bei dem die Gläubigen die Eucharistie anbeten konnten, um den Glauben zu mehren, die Übung der Tugenden zu fördern und die Schmähungen des Allerheiligsten Sakraments zu sühnen.“

Ihn mitnehmen, durch die Straßen tragen, dorthin bringen, wo er immer schon ist: mitten unter den Menschen.
Ihn mitnehmen in unsere Welt, wo er immer schon ist.
Zeugnis geben: Ihn in unserer Welt sichtbar machen.
Ihn mitnehmen in unser Leben, wo er immer schon ist.
Ihn durch unser Leben sichtbar machen.

Gisela Baltes, www.impulstexte.de In: Pfarrbriefservice.de
Juliane Schaad
Pastoralreferentin
Erbsengasse 365795Hattersheim
Tel.:06190 8879518

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