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Christkönigssonntag

Christkönigssonntag
Christkönigssonntag
© St. Martinus AFS

Tagesgebet

Allmächtiger, ewiger Gott, du hast deinem geliebten Sohn alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden
und ihn zum Haupt der neuen Schöpfung gemacht.
Befreie alle Geschöpfe von der Macht des Bösen, damit sie allein dir dienen und dich in Ewigkeit rühmen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Amen.

Zweite Lesung (Offb 1, 5b–8)

Jesus Christus ist der treue Zeuge, der Erstgeborene der Toten, der Herrscher über die Könige der Erde. Ihm, der uns liebt und uns von unseren Sünden erlöst hat durch sein Blut, der uns zu einem Königreich gemacht hat und zu Priestern vor Gott, seinem Vater: Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. Amen.
Siehe, er kommt mit den Wolken und jedes Auge wird ihn sehen, auch alle, die ihn durchbohrt haben; und alle Völker der Erde werden seinetwegen jammern und klagen. Ja, Amen.
Ich bin das Alpha und das Ómega, spricht Gott, der Herr, der ist und der war und der kommt, der Herrscher über die ganze Schöpfung.

Evangelium (Joh 18, 33b–37)

In jener Zeit fragte Pilatus Jesus: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus oder haben es dir andere über mich gesagt? Pilatus entgegnete: Bin ich denn ein Jude? Dein Volk und die Hohepriester haben dich an mich ausgeliefert. Was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn mein Königtum von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königtum nicht von hier. Da sagte Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein König?
Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.

© Bild: Katrin Fuchs In: Pfarrbriefservice.de

Impuls unserer Pastoralreferentin Juliane Schaad

Wer ist mein König? Wer meine Königin? Wer hat Macht über mich? Was hat Macht über mich? Lebe ich die Freiheit, die mir gegeben ist oder schaffe ich mir eigene Abhängigkeiten?
Lasse ich zu, dass aus Scham oder Angst vor Ablehnung, Lügen mein Leben bestimmen oder stehe ich zu dem, was ich denke oder bin? Soll die Wahrheit in meinem Leben siegen oder der Schein?
In der zweiten Lesung dieses Sonntags hören wir, dass der Menschensohn, Jesus Christus uns liebt. Und wir hören auch, dass er uns erlöst hat durch seinen Tod am Kreuz. Der König mit der Dornenkrone: verspottet, verachtet, geschlagen, verwundet, getötet.
Er, der Zeugnis abgelegt hat für die Wahrheit. Er der aus Überzeugung sich heruntergebeugt hat zu den verachteten, geschlagenen, kleinen, isolierten, gebeugten Menschen seiner Zeit. Was heißt das für mich, wenn ich möchte, dass Jesus mein König ist?

Jesus lädt mich ein:

  • Zu lieben, wie er geliebt hat.
  • Wahrhaftig und ehrlich zu sein.
  • Zu meiner Meinung zu stehen.
  • Unrecht anzusprechen.
  • Für die Ausgegrenzten da zu sein.
  • Brücken zu bauen.
  • Frieden zu stiften.
  • Mein eigenes Kreuz anzunehmen.

So gebe ich Jesus und seiner Botschaft heute ein Gesicht. So gebe ich Zeugnis für ein Königtum, das nicht von dieser Welt ist, sondern den Himmel auf die Erde bringt. So kann ich dazu beitragen, dass in meiner Umgebung Hoffnung und Liebe und damit wahres Glück entsteht. Wer ist mein König? Wer ist meine Königin? An dieser Frage darf ich jeden Tag mein Leben messen lassen und sicher sein, dass Jesus meinen Weg mit mir geht, wenn ich seiner Wahrheit glaube.

 

Würdig ist das Lamm, das geschlachtet ist, Macht zu empfangen,
Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre.
Ihm sei die Herrlichkeit und die Herrschermacht in Ewigkeit.

Offb 5, 12; 1, 6
Juliane Schaad
Pastoralreferentin
Erbsengasse 365795Hattersheim
Tel.:06190 8879518

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