Friedensandacht
Am Sonntag, den 30.3.2025, waren mehr als 40 Menschen gekommen, um in der katholischen Kirche Christ König in Okriftel ein Zeichen für den Frieden zu setzen.
Zur Eröffnung der Andacht spielte die Band Sintflut das Lied „Da berühren sich Himmel und Erde“. Nach einer kurzen Begrüßung durch Rainer Rauschenbach wurde gemeinsam an alle Menschen gedacht, die Opfer von Krieg, Terror und jeglicher Gewalt geworden sind.
Am Anfang wurde gemeinsam das Ökumenische Friedensgebet von 2021 gebetet, bei dem es um ein Ende der Gewalt geht. Danach wurden im Wechsel Gebete vorgetragen und dazwischen Lieder durch die Band Sintflut gespielt.
Sven Metzler eröffnete mit einer Meditation zum Frieden von Reinhold Walter, bei dem der Friede Grenzen überwindet, Menschen versöhnt und Herzen öffnet.
Hans Jürgen Rojahn sprach von dem Motto der Ökumenischen Friedens-Dekade 2025, „Komm den Frieden wecken“ und zeigte auf, dass es wichtig ist aktiv Verantwortung zu übernehmen – für ein gerechtes, friedliches Miteinander, vor Ort und weltweit.
Klaus Manger las eine Steinmeditation vom Kirchentag 1983 in Hannover. „Nur wenn einer kommt und die Hand um dich legt,wandelt deine Kälte sich um in Wärme.“ war ein bemerkenswerter und nachdenklich stimmender Satz.
Rainer Rauschenbach trug einen Text von Hanns Sauter vor, bei dem es darum geht wie man dem Frieden den Boden bereitet. Es ist wichtig nicht wegzuschauen, sondern sich einzusetzen, mehr auf das Gute zu achten und der Liebe Raum geben.
Unsere Jugendsprecherin Hanna Pilgrim schilderte Ihre Sicht auf den Frieden und fand dafür sehr passende Worte:
„Als Friedensstifter sollen wir wirken – in unseren Familien, Gemeinschaften und darüber hinaus. Gemeinsam können wir diesem Aufruf folgen und die Welt ein kleines bisschen besser machen. Dabei zählt jeder Schritt, wie klein er auch sein mag. Jeder Beitrag macht einen Unterschied. Frieden beginnt in unserem Herzen und breitet sich in unseren Taten aus, mit der Hoffnung das Licht des Friedens jedes Mal heller erstrahlen zu lassen.“
Eva Brückmann sprach mit sehr viel Gefühl das Gebet „Ich wünsche uns Allen Frieden auf der Welt“ von Jutta Hense. in dem der Wunsch zum Ausdruck kommt, dass die Menschen sich urteilsfrei in Liebe begegnen und Gier, Hass und Neid, den Platz verlassen.
Nach den gemeinsam vorgetragenen Fürbitten, wurde die Friedensandacht mit dem Vater unser abgeschlossen und die Menschen mit dem Segen verabschiedet. Die Band Sindflut spielte dazu das Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ und als Zugabe das Lied „Nun kann ich gehen in deinem Frieden“.
Es war eine sehr berührende Friedensandacht, die durch die Gebete und der wundervollen Musik die Herzen vieler Menschen bewegte.
