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Hoffnungzeichen Rose - Die Hl. Elisabeth von Thüringen

Hoffnungzeichen Rose - Die Hl. Elisabeth von Thüringen
Hoffnungzeichen Rose - Die Hl. Elisabeth von Thüringen
© St. Martinus JS

Wenn wir uns mal einen Namenstags- oder Heiligenkalender anschauen, finden wir an jedem Tag im Jahr mehrere Heilige oder Selige Menschen, deren Gedenktag gefeiert wird. Im November und Dezember feiern wir besonders viele eher bekannte Heilige. Das reicht vom Heiligen Martin, über Elisabeth, Cäcilia, Andreas, bis hin zu Barbara, Lucia oder Nikolaus.

Am heutigen Donnerstag feiern wir den Gedenktag der Heiligen Elisabeth von Thüringen. Mit nur 24 Jahren starb Elisabeth, die geboren wurde als Tochter eines ungarischen Königs, am 19. November 1231. Mit vier Jahren kommt sie an den Hof des thüringischen Landgrafen nach Eisenach und heiratet mit 14 Jahren Ludwig, den zweitältesten Sohn des Landgrafen. Ihre Biografie ist bunt, bis sie schließlich in Marburg ein Krankenhaus aufbaut und dort selbst Kranke pflegt.

Ihr war es wichtig folgende Botschaft Jesu ein Gesicht zu geben:  „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.“

Vielen Menschen, besonders den Kranken und Armen schenkt sie ihre ganze Liebe und Hingabe. Körperlich entkräftet stirbt sie am 19. November 1231. Ihr großes Vorbild war Jesus Christus selbst, dem sie in allem, was sie tat folgen wollte. Ihr ganzes Leben ist geprägt von der Christusliebe und sie versucht radikal dies in ihrem Leben umzusetzen. Es geht Elisabeth nicht vorrangig um Nächstenliebe als Nächstenliebe. Für sie ist wichtig, dass ihr in jedem Menschen Christus begegnet. In einer Legende wird von Elisabeth berichtet, dass sich in ihrem Korb das Brot für die Armen zu Rosen verwandelt hat, als der Landgraf sie dabei erwischt hat, wie sie dieses aus der Burg schmuggeln wollte.

Wenn Sie vielleicht heute oder in den nächsten Tagen selbst dafür sorgen, dass andere das „tägliche Brot“ haben, weil sie in Quarantäne oder Selbstisolation leben, dürfen Sie gerne daran denken, dass wir außer der Nahrung für den Körper besonders in extremen Situationen, auch mal die ein oder andere „Rose“ als Nahrung für die Seele gut gebrauchen können. Und natürlich tut es gut und ist es wichtig, dass wir uns diese Rose auch hin und wieder selbst gönnen.

Gebet in Corona-Zeiten
Dich rufen wir an,
heilige Elisabeth,
zu Dir schreien wir
in unserer Not.
Du hast die Ärmsten,
die Kranken, die Schwachen
besucht und ihnen geholfen.
Stark im Glauben und ohne Angst
bist du zu ihnen gegangen,
hast sie getröstet,
hast ihnen Nahrung gebracht
und allen Gefahren getrotzt.
Trage unsere Gebete zu Gott,
heilige Elisabeth,
stärke uns und unseren Glauben,
lass uns nicht in Angst erstarren,
sondern gib uns die Kraft und den Mut,
dort zu sein, wo wir jetzt gebraucht werden. Amen

Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de
Juliane Schaad
Pastoralreferentin
Buchenstr. 165795Hattersheim
Tel.:06190 88816330
Fax.:06190 8879525

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