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Zweiter Adventssonntag

Zweiter Adventssonntag
Zweiter Adventssonntag
© pixabay

Tagesgebet

Allmächtiger und barmherziger Gott,
deine Weisheit allein zeigt uns den rechten Weg.
Lass nicht zu,
dass irdische Aufgaben und Sorgen uns hindern,
deinem Sohn entgegenzugehen.
Führe uns durch dein Wort und deine Gnade
zur Gemeinschaft mit ihm,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Evangelium (Lk 3,1-6)

Es war im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tibérius;Pontius Pilatus war Statthalter von Judäa,Herodes Tetrárch von Galiläa,sein Bruder Philíppus Tetrárch von Ituräa und der Trachonítis,Lysánias Tetrárch von Abiléne;Hohepriester waren Hannas und Kájaphas.

Da erging in der Wüste das Wort Gottes an Johannes, den Sohn des Zacharías. Und er zog in die Gegend am Jordan und verkündete dort überall die Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden,wie im Buch der Reden des Propheten Jesája geschrieben steht:
Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn!Macht gerade seine Straßen! Jede Schlucht soll aufgefüllt und jeder Berg und Hügel abgetragen werden. Was krumm ist, soll gerade,was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden.
Und alle Menschen werden das Heil Gottes schauen.

Impuls unseres Wortgottesdienstleiters Rainer Rauschenbach

Im heutigen Evangelium erfahren wir, wie Johannes dazu kam, dass er sich auf den Weg machte und die Rolle des Rufers in der Wüste übernahm, wie es schon vom Propheten Jesája angekündigt wurde. Ein Zeichen, dass die Menschen auf die Worte der Propheten vertrauen dürfen, weil es eines Tages eintreten wird. Hier im besonderen die Zusage an die Menschen, dass sie alle das Heil Gottes schauen werden. Dieser Satz hat so eine  positive Strahlkraft und ist ein Anker der Hoffnung für uns alle. Im Advent beginnt die Zeit, in der wir besinnlich werden können und uns daran erfreuen dürfen, dass Jesus Christus geboren wird, als Zeichen der unendlichen Liebe Gottes zu uns Menschen. Die Wahrheit ist auch, dass sich heute nicht jeder davon angesprochen fühlt so, wie damals. Menschen  sind gefangen in den Alltagssorgen. Jeder hat sein einzelnes Päckchen zu tragen. Manche wenden sich bewusst von Gott ab, manche unbewusst. Gott ist sich dessen sicherlich bewusst. Wir liegen ihm am Herzen und er unternimmt auch etwas. Er sendet sein Wort aus und bewirkt, dass es Menschen gibt die es aufnehmen. Johannes hat es damals verstanden, als das Wort Gottes an ihn erging. Er war in der Wüste, einem Ort fernab vom Trubel des Lebens, aber nicht fernab vom Wort Gottes. Im Gegenteil, es hat ihn dazu bewegt aktiv zu werden. Er fühle sich dafür verantwortlich, die  Menschen auf das Heil Gottes vorzubereiten. Johannes fordert die Menschen auf, dass sie den Blick wieder auf Gott richten und ihr Verhalten ändern, um abzulegen, was von Gott trennt. Auch heute noch ruft er uns zu: „Bereitet den Weg des Herrn!“. Fühlen wir uns von diesem Satz angesprochen ? Sind wir bereit für den Weg des Herrn ? Ist unser eigener Kompass des Lebens noch ausgerichtet, so dass Gott ein Platz in unserem Herzen hat ?  Ist unser Weg geebnet, so dass wir einen klaren Blick auf Gott haben ? Wir haben eine Wahl. Es liegt an uns, wie wir auf das Angebot der Liebe Gottes reagieren ! Lassen wir uns heute von seinem Rufen berühren und öffnen unsere Herzen für diese Liebe. Lassen wir uns tragen von der Hoffnung: „Und alle Menschen werden das Heil Gottes schauen.“

 

Gebet

Herr, möge deine Gnade uns mit Menschen segnen, die sich dafür verantwortlich fühlen von deiner unendlichen Liebe zu uns Menschen zu erzählen. Mögen sie uns stets daran erinnern, dass du ein liebender Gott bist.  Ein Gott, dem wir vertrauen dürfen und der uns mit Liebe, Hoffnung und Zuversicht beschenkt. Barmherziger Gott, deine Liebe sucht sich immer einen Weg zu uns. Möge auch unser Herz sich für dich öffnen und den Weg ebnen, damit du  in unserem Herzen ein Platz findest.

 

Impuls für die Kinder

Liebe Kinder,

im heutigen Evangelium haben wir von Johannes dem Täufer gehört und das er in der Wüste das Wort Gottes empfangen hat. Das klingt sehr spannend und ist sehr aufregend. Das kann man sich gar nicht so richtig vorstellen. Wie soll denn das konkret ausgesehen haben ? Das erfahren wir da leider nicht. Doch wir sehen, das Johannes sich auf den Weg macht. Er geht aus der Wüste los zu den Menschen, weil er sie daran erinnern möchte, dass es noch einen Gott gibt und er hat die Sorge, dass er bei vielen Menschen keine Rolle mehr im Leben spielt. Das ist heute sicherlich bei vielen Menschen auch noch so. Doch davon hat sich Johannes nicht beirren lassen Unermüdlich ruft er ihnen zu, dass sie sich wieder auf den Weg zu Gott machen sollen. Das war ganz schön mutig von ihm ! Für Johannes war die Sache scheinbar glasklar: Bei Gott geht es mir gut und da kann mir gar nichts passieren, weil er mich immer mit seiner Liebe begleiten wird. Deswegen konnte er das nicht für sich behalten und hat es vielen Menschen weiter erzählt. Gott sei Dank !

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Rainer Rauschenbach
Wortgottesdienstleiter

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