12.02.2026

Närrische Singstunde

Wie in jedem Jahr brachte die Närrische Singstunde mit zahlreichen lustigen und musikalischen Beiträgen den Saal im Gemeindezentrum zum Beben. Mit einem zwinkernden Auge und einer großen Portion Humor wurde das Gemeindeleben aus vielen verschiedenen Richtungen aufs Korn genommen.

Gesang, Humor und gute Laune - närrische Singstunde war ein voller Erfolg

Am 6. Februar war es wieder so weit. Die Narrhalla St. Barbara füllte sich mit kostümierten Närrinnen und Narren. Der Saal war voll besetzt, das Programm konnte pünktlich um 19.31 Uhr mit der musikalischen Begrüßung des Chores „Guten Tag da wär‘n mer!“ starten.
Als ersten großen Programmpunkt ließ der Milleniumchor das letzte Jahr des Chores Revue passieren: von den großen Festen im letzten Jahr, der Verabschiedung von Joachim Kahle in den „Unruhestand“ bis zu den anstehenden Veränderungen in Okriftel. Alles wurde musikalisch vom Chor vorgetragen. Aber auch die Wahl von Papst Leo wurden besungen.

Mit Christine Krempel, kam ein Gemeindemitglied auf die Bühne, das Max und Moritz als neue Unternehmer mit Witz vorstellte. Von der Abnehmspritze bis Cannabis - Max und Moritz schaffen es aus Ramsch Geld zu machen.

Ulrike Kreling und Eva Brückmann traten als Influencerinnen auf. Bekannt aus Instagramm und Facebook, wo sie Kleidung und Make-up anbieten, präsentieren sie nun ihr neues Konzept „Holy Stuff einfach göttlich“. Die Marke bietet z.B. Wallfahrtskleidung („… katholisch sein und gut aussehen…“) und nützliches für den Gottesdienst an. Darunter befinden sich unter anderem das Kniepolster „Herr erbarme Dich meiner Knie“, Duschgel mit Weihrauchduft und Kappen designed bei JR („… mit Käppi bist Du happy …. „). Aber auch eine CD mit Best of Pfarrer Andreas Klee sowie Tee für Energy, Power und Anti-Stress.

Den Lachmuskeln des Publikums wurde keine Pause gegönnt. Stimmgewaltig unterhielt dann noch die A‑Cappella Gruppe „Männer“ das Publikum. In „MÄNNERsachen“ geben sie am 14. März im Gemeindezentrum St. Barbara ein Konzert – dies der kurze Werbeblock. Birgit Petry, die engelsgleich in diesem Jahr die Moderation übernommen hat, läutete die Pause einund gab damit auch den Run auf das Buffett frei. 

Frisch gestärkt ging es dann in die zweite Hälfte des närrischen Abends. Die Betschwestern 2.0 bekamen Besuch aus dem Vatikan. Zwei Schwestern richteten Grüße auf italienisch aus, was dann immer wortwörtlich übersetzt wurde, und waren total entsetzt, dass der Papst über ihre große Leidenschaft den „Holy Aperoli“ Bescheid wusste. Aber was soll es, mit Holy Aperoli lässt es sich gut leben.

Die Heiligen drei Könige (Ulrich Lutz, Dominik Hacker und Ulrich Göbel) nahmen noch Platz auf der närrischen Bühne. Ihr Telefondienst zur Anmeldung der Sternsinger sorgte auch für Belustigung, zumal auch Flörsheim schon anfragte und um Unterstützung bat.

Marion Kleine eine aktive Sängerin trat in die Bütt und erzählte, was die Frauen aus dem Chor im Laufe eines Jahres doch alles für die Gemeinde leisten. Unterstützen bei Festen, backen für den Weihnachtsmarkt, Kirchputz vor den hohen Feiertagen – ohne sie läuft nichts. Aber mit Sekt ist alles gut, denn „Sekt weil er uns Frauen aus dem Chor so gut schmeckt.“

Karola Bauer und Ulrike Göbel kamen dann noch als Oma und Enkelin auf die närrische Bühne, bevor zum Schluss das Männerballett mit Lukas und Michael Lessig, Dominic Hacker, Yannick Hacker-Püsch, Florian Kleine, Sebastian Böhler und Keven Röder als Stewardessen zum Lied „Über den Wolken“ nochmals den Saal zum Toben brachte.

Höhepunkte gab es diesem Jahr viele und, wie man später beim Feiern schon hörte, gibt es schon die ersten Ideen für 2027. Der Chor dankt dafür vor allem Ulrike Kreling, die sich als „Fastnachtsbeauftragte“ des Chores, das ganze Jahr über Gedanken macht, Musik sucht, Texte umdichtet, die Noten setzt und sich auch um die Programmgestaltung kümmert.  Auch ein großer Dank an das Technikteam und die Thekenbesetzung, die alle Jahre wieder in den Startlöchern stehen, um die Närrische Singstunde zu einem tollen Abend im Jahr des Chores zu machen, an den viele noch lange denken werden.

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